20082017 ESVHerborn

Der SK kam besser aus den Startlöchern und durch Thomas Ebert, Maximilian Niklos und zwei Mal Jannis Merkhardt bereits früh zu guten Möglichkeiten, die aber am Pfosten oder neben dem Gehäuse von ESV-Keeper Kevin Dietrich landeten. Dieser wurde schließlich im Minutentakt geprüft (28., 29., 30.), verhinderte aber durch überragende Reflexe eine Führung der Gäste. Alec Christopher Krämer scheiterte auf der Gegenseite nur denkbar knapp zwei Mal aus der Distanz. Besser machte es schließlich Emre Demirdöven in der 36. Minute, der nach einem schönen Spielzug über links den Ball annahm, sich um die eigene Achse drehte, einen Gegenspieler austänzelte und dann zur Führung ins lange Eck einschob. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Alec Christopher Krämer die Führung ausbauen können, das Eins-gegen-eins mit SK-Torwart Felix Schäfer konnte dieser aber für sich entscheiden.

Nach dem Seitenwechsel ließ der ESV nicht mehr viel zu und nahm SK-Spielemacher Sören Weis gut aus der Partie. Stefan Schmidt erhöhte schließlich in der 57. Minute mit einem 25-Meter-Kracher unter die Latte auf 2:0. Nach dem verwandelten Foulelfmeter von Sebastian Nelles (76.) setzte der ESV auf Konter. Burak Tahtaci (84.) nutzte einen solchen und kämpfte sich allein vor das SK-Tor, sein Heber über den Schlussmann war allerdings zu unpräzise.

Auch Alec Christopher Krämer verschenkte: Fünf Meter frei vor dem Tor hätte er sich die Ecke aussuchen können, aber sein Kopfball landete in den Armen von Keeper Felix Schäfer. Nach einem Konter in der Nachspielzeit ließ Konstantin Paul aus neun Metern Torwart Kevin Dietrich keine Chance und netzte zum Ausgleich ein. Für ESV-Trainer Steven Zabel fühlte sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an. – Reserven 2:1: Nico Sinkel, Patrick Schaupp – Alexander Adelmann.

Quelle: https://www.mittelhessen.de/sport/lokalsport_artikel,-Aufsteiger-fuehlen-sich-richtig-wohl-_arid,1030581.html

 

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